Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der Verkehrswacht Krefeld e.V.


Die neuen Plakate der Iniative "Krefelder Fairkehr", in der die Stadt, Polizei und Verkehrswacht Krefeld aktiv sind, hängen ab sofort an 166 Stellen im Krefelder Stadtgebiet, und werben so für mehr Sicherheit und Rücksicht im Straßenverkehr.


Krefelder FAIRKEHR 

 

Am Freitag, den 21. Februar 2014, wurde im Rathaus der Stadt Krefeld, die Bilanz der Initiative Krefelder FAIRKEHR" zu den Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Kindern im Jahr 2013, im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.

(v.l.n.r. Dipl.Ing. Könner, Dr.Wiebusch-Wothge, Herr Haas, PP Furth, PD Klauer, OB Kathstede)

Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Polizeipräsident Rainer Furth und der Vorsitzende der Krefelder Verkehrswacht, Michael Haas, lobten alle Beteiligten an dieser Kooperation, der es seit ihrem Start im Jahr 1999 gelungen ist, die Anzahl der Kinderverkehrsunfälle erheblich zu reduzieren. Damit einher geht der positive Umstand, dass auch die gravierenden Folgen (schwere körperliche Verletzungen) weniger geworden sind.

Der Leiter der Initiative, Dipl.Ing Hartmut Könner und der Leiter der Direktion Verkehr, PD Karl-Josef Klauer stellten die Bilanzzahlen den Medienvertretern im Einzelnen vor. (-> siehe unten stehende Präsentation)

Im Vergleich zum Jahr 2012 nahm die Gesamtzahl der Kinderverkehrsunfälle auf nunmehr 77 ab (2012 waren es noch 87) und erreichte damit den absoluten Bestwert seit 1999 (185 Kinderunfälle). Ganz besonders bedeutsam dabei: die Zahl  der "aktiven" Beteiligten Kinder nahm im Verhältnis zum Vorjahr noch einmal deutlicher ab. 54 Kinder im Vergleich zu 2012, wo es 65 Kinder waren. (1999: 145). Die Zahl der aktiv an Unfällen beteiligten Kinder wurde folglich seit Bestehen dieser Kooperation zwischen Stadt Krefeld, Verkehrswacht und Polizeipräsidium, um fast 2/3 gesenkt.

Natürlich gibt es trotz alem noch Tätigkeitsfelder. Auffällig ist, das die Anzahl der Schulwegunfälle leicht zugenommen hat. Wichtig bleibt auch, dass wir zwar weniger Unfälle mit fahrradfahrenden Kindern verzeichnen konnten, aber immer noch mehr als die Hälfte (34) der Kinder aktiv mit dem Fahrrad unterwegs waren. 

Waren wir allerdings im Jahr 1999 noch das absolute Schlusslicht im Ranking der NRW-Polizeibehörden, sind wir zwischenzeitlich deutlich ins Mittelfeld aufgestiegen, was im Klartext aber bedeutet, dass vor uns im wesentlichen nur Behörden liegen, die nicht annähernd einen so großen Anteil  von Fahrradfahrern am Straßenverkehr haben, wie wir.

Dr. Rainer Wiebusch-Wothge vom Institut ZEUS der Ruhr-Universität Bochum, der das Konzept als wissenschaftliches Projekt bis 2005 begleitet hat, stellte noch einmal heraus, dass diese erfolgreichen Zahlen zu Beginn der Kooperation nicht erwartet werden durften. Für besonders wichtig hält er den Umstand, dass die Zusammenarbeit der Partner nie aufgegeben wurde, sondern nachhaltig an der Bekämpfung der Unfälle mit Kindern weiter gearbeitet wurde.

Dies soll auch so bleiben.




Landesverkehrswacht NRW startet in Krefeld landesweite „Vorsicht Toter Winkel!“-Aktion